Dranbleiben – Bargteheide braucht im Schul- und Kitabereich die besten Möglichkeiten!

Die Sommerferien haben begonnen und an den Schulen und Kindertagesstätten ist es ruhiger geworden. Doch trotz Ferienzeit ist gerade ein guter Moment, den Schul- und KiTa-Bereich in den Blick zu nehmen. Im zurückliegenden ersten Halbjahr 2019 hat sich hier wieder viel Neues getan. Beispielsweise werden in den Sommerferien im Schulzentrum erste Maßnahmen durchgeführt, um den Schulhof ansprechender zu gestalten. Eine Arbeitsgruppe zur Gestaltung des gesamten Schulzentrums, an der auch wir als SPD aktiv mitwirken, ist dabei, gemeinsam mit Schule und Schülern weitere geeignete Ideen zu entwickeln. Auch kommen an der Carl-Orff-Schule die Bau- und Handwerkerarbeiten für den Bau der neuen Ganztagsbetreuung nun endlich in Gang, nachdem bauliche Bestimmungen das für die SPD-Fraktion so wichtige Projekt immer wieder verzögert haben. Wir freuen uns sehr, dass der Bau nun alsbald fertig gestellt werden wird und die Schülerinnen und Schüler einen neuen Lern- und Wohlfühlort am Nachmittag erhalten.

Das erste Halbjahr 2019 brachte aber auch wichtige Erkenntnisse beim Thema Schulneubau. Die aktuellen Schulkapazitäten für die zu erwartenden Schülerzahlen, auch gerade aus dem Umland, reichen in den kommenden Jahren bei weitem nicht aus. Zwar haben die Gemeinden Bargteheide und Bargteheide Land bereits erste Gespräche miteinander geführt, aber eine tragfähige Lösung ist noch in einiger Ferne. Die Zeit drängt, denn es braucht ca. 6 Jahre bis zur Fertigstellung eines Schulbaues, Bauverzögerungen und sonstige Unwägbarkeiten noch nicht einmal miteingeschlossen. Die Verwaltung muss hier schnell zu einer Verhandlungslösung kommen, damit der attraktive Schulstandort Bargteheide nicht in Gefahr gerät.

Das nächste Objekt, das der SPD-Fraktion Sorge bereitet, liegt im Norden der Stadt. Die KiTa Am Mühlentor musste in diesem Jahr bereits für einige Wochen für Sanierungsmaßnahmen ihre Pforten schließen. Seit 2 Jahren wird bereits über die Sanierung des Altbaus gesprochen, welcher nicht mehr den aktuellen Standards an eine moderne KiTa entspricht. Die SPD-Fraktion plädierte und plädiert nach wie vor für einen Neubau statt einer Sanierung des Bestandes und wird darauf drängen, die Sanierung neuerlich auf Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Gerade auch die Möglichkeiten einer Neugestaltung des Elementar-Bereichs sowie der Schaffung von mehr Platz für die Kinder und der Entwicklung eines zeitgemäßen Raumkonzeptes neben den Ökologischen Aspekten des Hauses, lassen uns als SPD ganz klar zu einem Neubau tendieren. Die Kosten für eine Sanierung belaufen sich nach aktuellen Schätzungen auf nahezu 50% der Neubau Kosten und gerade, weil niemand genau weiß wie sich die Kosten genau während der Maßnahme entwickeln, sollten wir Zukunftssicher planen und bauen. In der KiTa sprechen sich viele Erzieher für einen Neubau aus und auch eine Eltern Interessens-Gemeinschaft hat sich gegründet, um dem Wunsch eines Neubaus Nachdruck zu verleihen.

Die SPD-Fraktion wird bei den zuvor genannten Projekten stets auf soziale und gleichermaßen sinnvolle Lösungen drängen. Unsere Kinder und Jugendliche verdienen die beste Umgebung zum Lernen, zum Wachsen und zum Wohlfühlen. Masse und Klasse schließen einander nicht aus und bilden für uns in Ihrem Zusammenspiel einen Pfeiler der Chancengleichheit für die Generation von Morgen.

Bis dahin wünschen wir Ihnen eine Erholsame Sommerpause.

Peter Beckendorf
stellv. Fraktionsvorsitzender

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